Mit Einsatz ans Werk für Sport und Spiel

Die Lachener Sporthalle in Thun wurde auch vom Hochwasser 2005 nicht verschont. Bereits 1999 musste die Halle saniert, und die Nati A Handballmannschaft Wacker Thun, ihr Handballtraining in eine Ersatzhalle verlegen.

Die Entscheidung der Verwaltung für einen neuen Sportboden war schnell gefällt. Denn: „Der Nutzen ist ausschlaggebend bei der Wahl eines idealen Sporthallenbodens“ äussert sich der Abwart der Lachener Sporthalle, Herr Schüpbach. Tagsüber wird die Halle geteilt und von mehreren Schulklassen gleichzeitig genutzt. Am Abend trainiert die Nati A Handballmannschaft Wacker Thun in der Halle. Der Boden muss also extremer Belastung standhalten und hohe Ansprüche an die Schutzfunktion erfüllen. Der kombiniertelastische Schwingboden ist enorm gelenkeschonend. Denn bei Belastungen bildet er an der Oberfläche, eine an der Belastungsform angepasste und grossflächige Verformungsmulde. Auch der Kraftabbau von ca. 67 % ist ein weiterer Vorteil dieses Bodenbelages.

Die Sporthalle lässt sich daher nicht nur zeigen, sie hat auch punkto Gesundheit, Sicherheit und Schutzfunktion viel zu bieten.

Nach der intensiven Beratungs- und Planungsphase ging das Projekt sofort in die Umsetzungsphase. Mit Hochdruck und Effizienz wurde darauf hin gearbeitet, dass Spiel und Sport schnellst möglich wieder Spass machen. Nach dem Rückbau des defekten Bodens und der vollständigen Trocknung, konnte die Verlege-Crew ans Werk gehen. Die Wiederinstandsetzung der Sporthalle dauerte nur ca. sechs Monate.

Der kombiniertelastische Schwingboden bietet keinen Schutz vor erneutem Hochwasser, erfüllt aber alle Anforderungen punkto Lebensdauer, Gesundheit und Sicherheit.

© Fotograf Christian Pfander

Der Bau eines kombielastischen Schwingbodens

Ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit im Sportbodenbau